vita

1944 geboren, Gymnasium in München und Abitur in Göttingen. 1965 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel bei Arnold Bode, 1967 an der Akademie für Bildende Künste in München bei Mac Zimmermann und 1969 1.Staatsexamen Kunsterziehung. 1972 –2008 Kunsterzieher in München, zuletzt am städtischen Luisengymnasium.

Ausstellungen (und Beteiligungen) in München, zB „I CONFESSIONALE (Beichtstühle) DI TOSCANA“ mit Papierobjekten und Grafik, „KUHNSTÜCKE“ im Bergbauernmuseum in Diepolz/Allgäu, „KUHNIVERSUM“ im Schwäbischen Bauernhofmuseum in Illerbeuren und zuletzt im Haus der Bayerischen Landwirtschaft in Herrsching.

Lebe und arbeite in München und manchmal in Cortona, Toscana. Seit 42 Jahren mit Monica zusammen, drei erwaxene Söhne. Spezialisiert bin ich eigentlich auf Druckgrafik in allen Formen, früher bevorzugt Radierung, jetzt mehr noch Siebdruck.

Warum die Kühe?

Ich beschäftige mich nicht ausschließlich kühnstlerisch, aber gerne und seit langem schon mit Kühen, deren unaggressive Lebensart mich gerade in unseren unfriedlichen Zeiten anzieht.
Gleich nach dem Krieg waren wir in Oberbayern evakuiert und ich hatte ersten Kontakt mit vom Krieg unberührten Kühen, deren fette Milch wohl lebensrettend für mich war.
Als Erntehelfer in den Ferien bei Bauern gehörte die Begegnung mit den sanften , trotz Spitzbehornung Vertrauen einflößenden Kühen, wie sie da frühmorgens warmduftend im Stall das frische Gras mampften, das ich ihnen vorwarf, zu den bevorzugten Beschäftigungen auf dem Bauernhof.
Im Frühjahr zu erleben, wenn die Kühe nach dem Winter zum ersten Mal wieder auf die Weide getrieben wurden, zu welchen Verrücktheiten sie in diesen Augenblicken fähig waren, öffnete den Blick auf die Abgründe, die sich hinter und unter der ansonsten so ruhig ausgeglichenen Wesensart unserer Kühe verbirgt. Damals sprach noch niemand von BSE.



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